Wege und Trails für Mountainbiker

Ubergabe-Petition-Mountainbiker Landrätin Tanja Schweiger (Zweite von links) sowie Sebastian Gradl (am Landratsamt zuständig für Verkehrsentwicklung und Regionalplanung) nahmen von Mario Wahl (Deutsche Initiative Mountainbike e. V.) sowie vier weiteren Mitgliedern die Unterschriftenliste der Mountainbiker entgegen. Bild: © Beate Geier

Regensburg. Das Radfahren sowie die Erholung in der Natur werden seit Jahren immer beliebter. In der Folge erlebt auch das Mountainbiken deutschlandweit einen Boom, auch im Landkreis. Damit verbunden steigt, insbesondere auf die Wälder, der freizeitbedingte Nutzungsdruck und das Konfliktpotenzial zwischen den unterschiedlichen Nutzergruppen.

„Das Mountainbiken ist längst Breitensport und ein bedeutender Teil der Naherholung für Viele in der Region," erläutert Mario Wahl von der Deutschen Initiative Mountainbike e. V. Stellvertretend für die Mountainbiker in Stadt und Landkreis Regensburg sowie für die Vereine DAV Sektion Regensburg (Ressort Mountainbike), Biketeam Regensburg e. V. und Ratisbona e. V. übergaben fünf Mitglieder der Deutschen Initiative Mountainbike e.V. eine Unterschriftenliste an Landrätin Tanja Schweiger für ein langfristiges Angebot an Wegen und Trails in der Region. Die Online-Petition unterzeichneten mehr als 3.700 Radsportbegeisterte und bringen somit ihren Wunsch für ein großes und langfristiges Angebot an Wegen und Trails für den Mountainbikesport in der Region Regensburg zum Ausdruck.

Die Mountainbiker betonen im Gespräch, dass überwiegend ein rücksichtsvolles Miteinander stattfindet. „Man grüßt sich, fährt langsam aneinander vorbei und achtet und schätzt gemeinsam die Natur – so kommt es zu keinen Problemen. Uns ist aber auch bewusst, dass es einzelne gibt, die sich nicht an die TrailRules halten und so – häufig unwissend – provozieren und Konflikte auslösen," so die Vertreter der Deutschen Initiative Mountainbike e. V. An Frau Landrätin tragen sie den Wunsch eines selbstständigen, attraktiven Trailnetzes für Mountainbiker heran. Mit einem offiziellen Angebot könnte man die Radler entsprechend lenken und somit andere Teile der Wälder vom Befahren freihalten.

„Solch ein Projekt kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Dafür sind viele Abstimmungen erforderlich und manchmal auch Kompromisse einzugehen", führt Landrätin Tanja Schweiger aus. „Als Behörde sehe ich das Landratsamt als neutralen Koordinator zwischen allen Akteuren, wie beispielsweise Eigentümern von Wäldern, forstwirtschaftlichen Betrieben, Jägerinnen und Jägern, aber auch Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Wald erholen oder Sport treiben." Das Sachgebiet Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung und Tourismus des Landratsamtes prüft aktuell Lösungen, wie man einen Konsens über alle Nutzer der Wälder erzielen könnte und steht in regelmäßigem Austausch mit den Beteiligten.


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